19.04.2012 / Lexikon / red.
Unser Lexikon erklärt Ihnen die gängigsten Abkürzungen aus den Bereichen Netzwerk und Streaming.
AAC
Das Audio-Codierverfahren Advanced Audio Coding ist leistungsfähiger als MP3. Es kann Musikdateien um bis das 16-Fache (MP3: 12-fach) komprimieren. AAC wird vor allem im Rundfunk und im elektronischen Musikvertrieb eingesetzt.
AIFF
Audio Interchange File Format ist ein verlustfreies Dateiformat von Musikdaten. Audio-CDs speichern ihr Audiosignal im Format CDDA, das mit AIFF nahezu identisch ist. Deshalb landet Musik, die von CDs im AIFF-Format gerippt wird, fast unverändert auf der Festplatte. Das kann klangliche Vorteile haben.
Apple Lossless
Von Apple entwickeltes Verfahren zum verlustlosen Komprimieren von Tondateien; es ist mit keinen anderen Kompressionsverfahren kompatibel, reduziert die Dateigrösse um 40 Prozent.
Client
In der vernetzten Unterhaltungselektronik: Gerät, das von einem Server elektronische Ton- und/oder Bilddaten empfängt und sie so aufbereitet, dass daraus wieder Musik, Fotos oder Videos entstehen.
DLNA
Die Digital Living Network Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, Geräte der Unterhaltungselektronik, Kommunikationstechnik und Computertechnik einfach miteinander zu vernetzen. Beispiel: Ein DLNA-Handy kann gespeicherte Musik oder Videos ohne weitere Hilfsmittel direkt über eine DLNA-fähige Hifi- oder Video-Anlage spielen.
Ethernet
Weltweit verbreiteter und am häufigsten verwendeter Standard für lokale Datennetze; auch als LAN (Local Area Network) bezeichnet. Hier werden die Daten in der Regel über Kabel mit verdrillten Kupferadern transportiert.
FLAC
Free Lossless Audio Codec; frei verfügbares Verfahren zum verlustfreien Komprimieren von Tondokumenten, reduziert die Dateigrösse um etwa die Hälfte.
Kompression
In der Datentechnik ein Verfahren zum Reduzieren der Datenmenge bei Ton, Bild und Video. Sinn des Ganzen ist, entweder Speicherplatz oder Bandbreite bei der Übertragung zu sparen. Typische Vertreter solcher Verfahren sind etwa MP3 für Audiodaten, JPG für Bilder oder MPEG für Videos. In der Musik beziehungsweise Aufnahmetechnik die Anhebung leiser und Abschwächung lauter Signale zur Minderung der Dynamik und Erhöhung des Lautstärke-Eindrucks.
MP3
Kurzform von MPEG-2, Layer 3. Es bezeichnet ein Verfahren, das die Datenmenge eines digitalisierten Musikstücks reduziert. Eine MP3-Musikdatei mit einer ordentlichen Klangqualität ist etwa ein Zehntel so gross wie das Original von der Silberscheibe.
NAS
Network Attached Storage; „intelligente“ Festplatte, die direkt ans Datennetz angeschlossen werden kann. Bessere NAS können direkt als Server für digitale Musiksammlungen eingesetzt werden.
Ogg Vorbis
Auch nur Ogg genannt; Kompressionsstandard für Audiodaten. Bei gleicher Klangqualität liefert Ogg kleinere Dateien als MP3, zudem kostet es den Hersteller keine Lizenzgebühren.
PLC
Mit dem als Power Line Communication bezeichneten Verfahren werden Daten über Stromnetze übertragen. Jede 230-Volt-Steckdose wird dadurch mittels Adapter zum Datenanschluss.
Rippen
Fachjargon aus der Computerszene; meint das Kopieren eines digitalen Datenträgers wie CD oder DVD auf die Festplatte eines PC. Meist ist das gleichzeitig mit einer Reduktion der Dateigrösse (Kompression) verbunden.
Router
Der Router ist ein Bindeglied zwischen den Rechnern in einem Hausnetz und dem Internet. Er vermittelt also Datenpakete zwischen verschiedenen Netzen. In jedem Datenpaket stehen, wie auf einem normalen Päckchen, der Empfänger und der Absender. Anhand dieser Informationen verbindet der Router zwei oder mehrere Netzsegmente intelligent miteinander.
UPnP
Universal Plug and Play; dient der einfachen Vernetzung verschiedenster Gattungen von Heimelektronik (Stereoanlagen, Router, Drucker, Haus-steuerungen) über ein Netz.
Server
In der vernetzten Unterhaltung: Gerät, das elektronische Ton- und/oder Bilddaten archiviert und sie an Clients weitergibt.
WMA
Windows Media Audio; Datenreduktions-Verfahren von Microsoft, ähnlich MP3.
Netzwerk & Streaming