Bei professionellen Anwendern geniesst JBL von jeher einen hervorragenden Ruf. Für die neue Studio-5-Serie haben die Amerikaner Merkmale aus der Profitechnik übernommen, allen voran ein Biradial-Horn mit Druckkammertreiber. Das zweitgrösste Modell der Reihe, die Studio 580, beeindruckt mit anspringend-vitalem Klang und ultra-trockenem, impulsschnellem Bass.
JBL ist einer der ganz grossen Traditionshersteller von Lautsprechern. Bereits in den 30er-Jahren konstruierte man erste Modelle mit Hornbestückung. Notabene für die Kinobeschallung – ein Bereich, in dem man bis heute Rang und Namen hat. Berühmt wurde die Marke auch mit ihren Studiomonitoren, deren grosse und sündhaft teuren Modelle ebenfalls mit Mittel- und Hochtonhörnern arbeiten. Für den Heimbereich präsentierte man vor vier Jahren mit der LS-Serie erstmals eine Boxenserie, die mit einem Hochtonhorn plus separatem Ringradiator ausgestattet war (siehe Test der LS40 in Home Electronics 9/08). Die neue Studio-5-Reihe setzt das Hornprinzip nun fast noch konsequenter um. Kein Wunder, wurde sie doch von JBLs Profiabteilung unter der Ägide von Tontechniker-Ass Greg Timbers entwickelt. In der zweitgrössten Standbox, der Studio 580, deckt ein Horn den gesamten Mittelhochton-Bereich bereits ab etwa 1500 Hertz ab.
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