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24.04.2012 / Ratgeber: TV mit Internet und Heimnetz verbinden / Kurt Haupt

ANSCHLUSS FÜR SMARTE

Ein Smart TV ohne Netzwerkanschluss kann kaum mehr als ein einfacher Fernseher. Doch wie kommen die Daten von Internet und Heimnetzwerk zum neuen Fernseher?
 

 

Heute ist jeder gute Fernseher smart. Das heisst, er ist nicht nur eine banale Einweg-Glotze, die vorsetzt, was die Fernsehanstalten servieren, sondern reichert die heimische Unterhaltung mit Informationen aus dem Internet an. Falls das Fernsehprogramm langweilt, holt er die Spannung zusätzlich aus dem Heimnetzwerk und zeigt Selbstgedrehtes und Gesammeltes.

 

Meist fehlt die Dose

Der neue Fernseher ist meist schnell installiert. Denn Strom- und Fernsehsignaldose sind meist schon dort, wo man sie braucht. Luxusmodelle haben zwar WLAN integriert. Aber manchmal reichen dessen Funksignale gar nicht bis zum Fernseher. Bei vielen Smarten muss man deshalb ein Ethernetkabel zwischen Gerät und Wanddose stöpseln.

 

In Schweizer Stuben ist aber meist keine Ethernetdose zu finden. Ein 20 Meter langes Ethernetkabel geschlauft quer durch die Stube bis zum Internetrouter zu ziehen, stösst meist auch auf wenig Gegenliebe. Geschäftstüchtige Berater aus dem Baumarkt raten in solchen Fällen zu Schlagbohrmaschine, Sockelleisten und Betonfräse. In der Praxis geht es einfacher, günstiger und vor allem staubfrei.

 

Denn der Fernseher lässt sich als Alter­native zu Ethernetkabel und Funk auch via Stromkabel mit dem Internet und Heimnetzwerk verbinden.

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